Chronik des Vereins

Die Gründung des Vereins

Da aber in all den Jahren mehr passierte als Platz vorhanden, sind hier die wichtigsten Ereignisse einmal kurz vorgestellt.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Die Gründung des Zucht-, Reit- und Fahrvereins geht auf das Jahr 1959 zurück. Wie es dazu kam und wie der Verein sich weiterentwickelte, können Sie hier in knappen Worten nachlesen.

Mitglieder des ersten Vorstands

Die ersten eigenen Schritte

Vor der Gründung des Bösenseller Reitvereins mussten die heimischen Reiter jahrelang beim benachbarten Reiterverein Appelhülsen und Umgebung ihrem Hobby nachgehen. Nicht eine bequeme Art, seinem Hobby nachzugehen. Mit Alfred Gillhaus stellten sie in Appelhülsen auch gleich einen erfahrenen Reitlehrer.

Reiter vorhanden, Reitlehrer vorhanden, Begeisterung vorhanden... Was lag näher...?

Auf einer Interessentenversammlung
des Reitsports am 20. September 1959 in der Gaststätte Zumkley rief Theodor Cordes:

„Wir gründen einen eigenen Verein!“
Alle Anwesenden erklärten begeistert auf der Stelle ihren Eintritt.

7. Oktober 1959 

Die konstituierende Versammlung war in der Gaststätte Zumkley. Fast 100 Interessenten fanden sich zur Gründung eines Reitvereins ein. Der Verein erhält den Namen
Zucht-, Reit- und Fahrverein Bösensell.

 

Zum ersten Vorstand wurden gewählt:
Theodor Lütke Finkenbrink, 1. Vorsitzender
Anton Schulze Raestrup, 2. Vorsitzender
Bernhard Erfmann, Kassenführer
Theodor Cordes, Geschäftsführer
Bernhard Sendker sen., stell.Geschäftsführer
Alfred Gillhaus, 1. Beisitzer
Theodor Meintrup, 2. Beisitzer    

Als Jahresbeitrag wurden 5,- DM pro Person im Jahr festgelegt.

Die ersten Unterrichtseinheiten wurden auf einer vom Bauern Anton Schulze Raestrup zur Verfügung gestellten und von Theodor Cordes planierten Weide am „Holterwiesken Busch“ abgehalten. Der Reitlehrer war Herr Alfred Gillhaus, der für die Anschaffung von Springhindernissen 300,- DM spendete. Eine Standarte für den Verein wollte Ernst Lothar von und zur Mühlen stiften...

Am 21. Oktober 1959 trafen sich die Vorstandsmitglieder und der Stifter der Standarte zu einer Besprechung mit dem Inhaber der Firma Fahnen Reuter.

Der Hallenbau und Richtfest

Hier einige Bilder vom Richtfest des Hallenbaus. Nach Beginn der regen Bautätigkeit war das Richtfest am 30. Mai 1960

Mit dem Einmessen und dem Erstellen des Schnurgerüstes fing der Hallenbau an.

Viele Hände machen die schwere Arbeit leichter.

Kräftige Helfer waren gefragt, um die Hölzer auf die Wagen zu verladen.

Anton

Schulze Rastrup

2. Vorsitzender

Berndhard Erfmann

Kassenführer

Alfred

Gillhaus

1. Beisitzer

Bernhard Sendker sen.

stellv. Geschäftsführer

Es fehlen hier:

 

Theodor Lütke Finkenbrink

1. Vorsitzender

Theodor Cordes

Geschäftsführer

Theodor Meintrup     

2. Beisitzer

Am 5. November 1959 erhielt die Standarte des ZRFV Bösensell ihre kirchliche Weihe im Rahmen der ersten öffentlichen Veranstaltung des jungen Vereins, der Fuchsjagd.

Im Januar 1960 nahm Bösensell erstmalig am Kreisverbandsturnier der Reitvereine des Kreises Münster teil. Die Standarten-Mannschaft belegte Platz fünf und die Jugend-Mannschaft Platz neun.

Im Februar 1960 war die Aufnahme des ZRFV Bösensell in die Turniergemeinschaft.

Anfang 1960 wurde auch mit dem Bau der Reithalle begonnen. Im Mai 1960 konnten Zimmermann Johann Backmann und seine Helfer die hölzerne Balkenkonstruktion für die Reithalle fertigstellen. Der Richtbaum wurde angebracht und der Vorsitzende Theodor Lütke Finkenbrink schlug den letzten Nagel in den Balken. Die neue Reithalle des Vereins, deren Bau nicht zuletzt ermöglicht wurde durch großzügige Spenden aus allen Kreisen der Bevölkerung, wird 40 Meter lang und 20 Meter breit. Sie soll vor den eigentlichen Wänden ein Verblendmauerwerk erhalten, damit sich das Bauwerk harmonisch in die Landschaft einpasst.

Viele Helfer trafen sich damals zusammen, um den Bösenseller Reitern eine eigene Halle zu ermöglichen.

Noch liegt der Dachstuhl auf dem Boden.

Aus einem Zeitungsartikel:

 

Nach einer Bauzeit von nur einem Tag: Reithallen-Richtfest in Bösensell.

 

Die Mitglieder des noch jungen Reitvereins hatten am Wochenende einen besonderen Grund zur Freude: Auf dem neun Meter hohen First der Holzbinderkonstruktion für die neue Reithalle blickte der Richtbaum ins Land, festlich geschmückt mit bunten Bändern!

 

In einer unwahrscheinlich kurzen Bauzeit wurde die mächtige Holzkonstruktion der neuen Reithalle erstellt. Am Samstsagmorgen um sechs Uhr, als noch der Tau auf den Wiesen lag, rückten die freiwilligen Helfer an, um unter der Leitung von Zimmermeister Johann Backmann das Werk zu beginnen. Und als um 12 Uhr im Turm der nahen Pfarrkirche die Glocken schlugen, waren die Holzbinder und Sparren aufgerichtet.

 

Am Nachmittag wurde zügig weiter durchgearbeitet und gegen 17.30 Uhr konnnte Theodor Cordes, seines Zeichens Schriftführer, hoch oben den buntgeschmückten Maibaum an die Balken nageln.

Und kurze Zeit später stieg der erste Vorsitzende Theodor Lütke Finkenbrink beherzt die Leiter hoch, um den symbolischen Nagel mit 30 kräftigen Hammerschlägen bis zum Kopf in den Balken zu schlagen.... Anschließend traf man sich in der Gaststätte Haddick zum gemütlichen Richtschmaus mit Erbsensuppe, Riesenbockwurst, Bier und Korn...

Eine Fuhre nach der anderen brachten die langen und schweren Hölzer des Dachstuhls zum Neubau.

Es ist vollbracht. Der Dachstuhl steht stolz für alle Bösenseller sichtbar. Das Richtfest war am 30. Mai 1960, wie man an diesem Bild aus der MZ vom 31. Mai lesen konnte.

... und so gings weiter...

Auf der Generalversammlung Dezember 1960 konnte Geschäftsführer Th. Cordes feststellen, dass die Errichtung der eigenen Reithalle der richtige Schritt war. Er dankte allen, die durch großzügige Spenden oder als freiwillige Helfer die Hand mit anlegten. Er stellte fest, das, obwohl keine Landesmittel zur Verfügung standen, die Halle restlos bezahlt sei.

In Verbindung mit dem traditionellen Schützenfest wurde die neue Reithalle am Samstag, 30. Juni 1962, feierlich eingeweiht. Die Halle wurde als Mehrzweckhalle errichtet und steht somit dem Schützenverein ab jetzt auch für sein jährliches Fest zur Verfügung.

Die Reitvereinigung Appelhülsen-Albachten-Nottuln-Bösensell veranstaltet im Juli 1962 eine Pferdeleistungsschau auf dem Sportgelände in Bösensell.

Vom Reitlehrer Gillhaus wurde im Jahre 1965 der Antrag gestellt, für die Ausbildung eines zweiten Reitlehrers einen Zuschuß zu gewähren. Karl-Heinz Pröbsting besucht einen Kursus und legte die Prüfung mit Erfolg ab.

Am 26. August 1960 waren die Bauar-
beiten schon weiter fortgeschritten, weiß die MZ zu berichten.

Im Jahre 1967 wurde an der Stirnseite der Reithalle neue Pferdeställe erbaut, um die Tiere auch vor Ort unterzubringen. Der heutige Aufenthaltsraum und die Toiletten sind die damaligen Pferdeställe aus dem Jahre 1967.

Nur in der Halle zu reiten, war für die aktiven Bösenseller Reiter nicht die Erfüllung ihrer Träume. Es musste ein Außenplatz her.

Im Jahre 1974 wurde der Bau eines großen Reit- und Springplatzes geplant und mit großer Spendenbereitschaft und tatkräftigen Helfern erfolgreich in Angriff genommen.

Die ersten eigenen Turniere des Bösenseller Vereins

Das erste Bösenseller Ponyturnier war am
31. August 1975. Dieses Ereignis auf dem neuen Außenplatz war das erste Turnier, das der ZRFV Bösensell seit seinem Bestehen in eigener Verantwortung als Veranstalter durchgeführt hat.

Versuchweise wurde die erste Voltigiergruppe unter der Leitung von Sabine Kuhn im November 1979 eingerichtet. Aus diesem Grund wurde auch die Anschaffung eines eigenen Übungspferdes beschlossen.

Unter der Leitung von Annette Haddick wurde wegen des großen Zuspruchs eine zweite Voltigruppe eingerichtet.

Der Großpferdeunterricht wurde von Franz Rönnebäumer erteilt. Um den Ponynachwuchs kümmerte sich der Jugendwart Martin Farwick.

Der ZRFV Bösensell, dessen Leitung inzwischen in den Händen des 1.Vorsitzenden Bernhard Rönnebäumer lag, zog im September 1980 in Erwägung, an der Reithallenseite zum Helmerbach neue Pferdeboxen anzubauen. Die alten Stallungen vor der Halle sollten zu Aufenthalts-, Schulungs- und Sanitärräumen umgebaut werden. Vor der Halle sollte ein Abreiteplatz angelegt werden. Einen Monat später lag die Baugenehmigung für den An- und Umbau vor.

Diese Baumaßnahme brachte den Mitgliedern und Helfern im Jahre 1981 wieder viel Arbeit. Aber auch diese Zeit ging vorbei. Mit einem „Tag der offenen Tür“ wurde der Reithallenumbau im September 1981 abgeschlossen und der Bevölkerung vorgestellt. Nach dem Einzug der Vierbeiner in ihre neuen Quartiere sorgten Hubert und Josefa Kemper für das Wohl der Pferde.

Reiten, feiern und arbeiten..., das Leben im Verein.

Erstmalig veranstaltete der ZRFV Bösensell am 1. Januar 1982 sein Neujahrsspringen. Zu diesem ersten Ereignis des neuen Jahres treffen sich die Mitglieder des Vereins bis heute noch, um neben dem Reitsport in geselliger Runde das neue Jahr einzuleuten.

Am 8. September 1984 feierte der ZRFV Bösensell sein 25-jähriges Bestehen in einem festlichen Rahmen, zu der auch eine Festschrift erschien. Kinder, wie die Zeit vergeht!

Erstmalig wurde auch eine Dorfmeisterschaft unter den drei in Senden beheimateten Reitvereinen ausgetragen. Reihum sind die Vereine abwechselnd Gastgeber.

Um der Staubbelästigung in der Reithalle vorzubeugen, wurde im Jahre 1986 eine Berieselungsanlage eingebaut.

Der alte Holzzaun des großen Reitplatzes wurde 1988 durch eine Metalleinfassung ersetzt und der Weg vor der Halle wurde gepflastert.

Durch eine rege Spendenbeteiligung beim Karnevalsreiten konnte im Jahre 1989 ein Schulpony, die von vielen Bösenseller Kindern bekannte Krümmeline, angeschafft werden.

Das erste Halbjahr des Jahres 1992 stellte sich für Ross und Reiter als besonders schwierig heraus. So mußten die Reiter auf ihre Halle als Trainingsort verzichten und im Freien trainieren. Das Hallendach wurde neu eingedeckt, eine Deckenisolierung eingezogen, die Wände neu gestrichen, eine Bande eingebaut und eine Empore an  der Stirnseite der Halle errichtet.

Zum Lagern von Stroh und Hindernissen wurde Herbst 1992 seitlich ein Anbau errichtet.

Mit neuem Vorstand neue Aufgaben meistern...

Großes tat sich dann im Januar 1993 im Vorstand, nachdem Bernhard Rönnebäumer und andere Vorstandsmitglieder nicht mehr zur Verfügung stehen wollten und die Wahl verschoben werden musste. Im März machte sich dann Adolf Schulze Pröbsting und ein neuer Vorstand mit Werner Bußmann, Karl Vennschott, Uschi Berghoff, Clemens Plöger, Ben Gräve, Helmut Adorf, Hans Essmann, Marlene Luczak und Rosi Plöger an die Arbeit, die Geschicke des Reitvereins zu leiten und neue, bessere Wege zu finden.

Der kleine Abreiteplatz neben der Halle erhielt im Frühjahr 1993 eine neue Drainage, Sandbelag und einen neuen Metallzaun.

Im Jahr 1994 wurde das Gelände hinter der Reithalle angepachtet, um einen weiteren Dressurplatz herzurichten. Nach und nach wurden in der Reithalle weitere Verbesserungen und Verfeinerungen durchgeführt. Mit 1800 Nennungen und 750 Pferden und Ponys sprengte das Turnier im Sommer alles Dagewesene. Beim Showprogramm am Samstag kam es zum Kräftemessen der Bösenseller Vereine mit einem Kaltblüter. Und weil es so gut und schön lief, wurde im Oktober noch ein Ponyturnier mit 750 Nennungen drangehängt. Eingeweiht wurde zudem noch der neue blaue Richterwagen mit einer Fahrt durch die Umgebung. Im November schloss sich noch ein Tag der offenen Tür an, um den Reitverein der Bösenseller Bevölkerung vorzustellen.

Das Jahr 1995 wurden die Vereinstiere um das Pony Smoky und das Großpferd Fabieux erhöht. Nach dem die Ponyreiter beim Karnevalsumzug in Havixbeck nicht mehr unbekannt waren, starteten sie in diesem Jahr mit einem eigenen Karnevalswagen. War das der erste Karnevalswagen im Havixbecker Umzug? Im Sommer wurde mit der Fußballabteilung des Sportvereins ein überdachter Grillplatz erstellt. Das Turnier in Bösensell platzte mit 1923 Nennungen und 780 Pferden fast aus den Nähten. Mit Fuchsjagd und Nikolausempfang für die Kinder klang das Jahr aus.

Das Jahr 1996 zeichnete sich durch zwei besondere Ereignisse aus: Werner Bußmanns 50. Geburtstag mit Kutschenfahrt durchs Dorf und die Hochzeit von Juliane Pröbsting und Harald Lucht auf Haus Ruhr, bei denen die Reiter den passenden Rahmen gaben. Nach dem Turnier fand der lange geplante Herbstausritt zum Ponyhof Schleithoff. Im Anschluss wurde bei Kiffmeyer rund ums Lagerfeuer gegrillt und gezeltet. Im Dezember wurde es in der Reithalle mit Weihnachtsbasar und Märchenaufführung weihnachtlich.

1997 wurde der Stallbereich durch einen Anbau erweitert. Die alte Heizungsanlage wurde erneuert. Ein interner Reitertag stand erstmals im September auf dem Plan. Bei der kirchlichen Trauung von Ludger und Bärbel Geßmann, einer früheren langjährigen Trainerin, stand die Reiterschar wieder Spalier.

1998 wurden in unmittelbarer Nachbarschaft Wiesen angepachtet, um den Tieren endlich einen vernünftigen Weidegang zu bieten. Festlich wurde es beim ersten Reiterball des Vereins im Oktober und feierlich in der Reithalle beim Weihnachtsbasar kurz vor dem Fest.

Ein großes Ziel wurde im Jahre 1999 in Angriff genommen. Der Springplatz war in die Jahre gekommen und mußte dringendst erneuert werden. Der gesamte alte Sand mit Unterbau wurde abgefahren, eine neue Drainage und der Unterbau des Platzes angelegt. Mit Gefälle zum Helmerbach wurde die neue Sandschicht angelegt, um einer Überschwemmung nach einem Regenguß vorzubeugen. Durch Spenden, Unterstützung und der tatkräftigen Hilfe der Vereinsmitglieder konnte auch dieses Vorhaben erfolgreich abgeschlossen werden. Am 13. wurde die Wiedereröffnung gefeiert.

Ein neues Jahrtausend und natürlich neue Ziele...

Im Jahre 2000 verlief die Dorfmeisterschaft der Gemeinde Senden für die Bösenseller auf der heimischen Anlage äußerst erfolgreich. Im Rahmen der Aktion in den Westfälischen Nachrichten "Verein des Monats", in der sich Vereine vorstellen konnten, kam der Bösenseller Verein mit 1229 Stimmzetteln auf Platz eins. Die Prämie von 1000,- DM wird für den Ankauf eines Schulponys verwandt.

Gina, das neue Schulpony, wurde beim Neujahrsspringen 2001 vorgestellt. Gleichzeitig wurde "Oma" Windy, die bei vielen Bösensellern beliebt war, nach 13 Dienstjahren mit einem Korb Möhren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Für das Turnier bei bestem Sommerwetter trudelten 1749 Nennungen ein. Dicht gedrängt war der Zeitplan der 35 Prüfungen.

Eher ruhig war das Jahr 2002. Neben Reiterabzeichenprüfung, Turnier und internem Reitertag, war die Fuchsjagd der Höhepunkte des Jahres.

Mitte April wurde die Saison des Jahres 2003 bei herrlichem Sommerwetter eröffnet. Im Juni stand ein Radausflug zum Hufschmied Niehoff in der Bauerschaft Schonebeck mit Grillen, Lagerfeuer und Zelten auf dem Programm. Beim Turnier im Sommer überreichte der Bösenseller Männergesangverein Cäcilia der Reitern einen neuen MGV-Sprung. Anlass war das 10jährige Jubiläum der Sänger als Parcourshelfer bei den Turnieren des Bösenseller Reitvereins. Nach der traditionellen Fuchsjagd war erstmals eineFerienaktion der nächste Programmpunkt. Hier trafen sich die jungen Reiter jeden Tag von 10 bis 16 Uhr an der Bösenseller Reithalle,

um in der Gemeinschaft mehr über ihre geliebten Vierbeiner zu erfahren. Viel Theorie und Praxis und eine Menge guter Tipps wurden hier weitergegeben. Höhepunkt war sicherlich der Ausflug zum Landesgestüt in Warendorf. Ein glänzender Reiterball schloss dann das Vereinsjahr 2003 ab.

Das Jahr 2004 startete nach dem traditionellen Neujahrsspringen mit der Austragung der Dorfmeisterschaft im Reiten der Gemeinde Senden, wo sich unsere Reiter glänzend in Szene setzen konnten und der Reitabzeichen-Prüfung. Nach dem großen Sommerturnier radelten im September bei bestem Herbstwetter ca. 60 Mitglieder zum Reiterhof Schwenken. Nach Spielen, Grillen und Durstlöschen klang der Tag am Lagerfeuer aus. Übernachtet wurde in Zelte. Ein interner Reitertag und die Fuchsjagd rundeten das letzte Jahr ab.

Das Jahr 2005 begann wie üblich mit dem Neujahrsspringen. Pünktlich zur sportlichen Saisoneröffnung ging unser Reitverein auch ins Internet. Unter www.reitverein-boesensell.de können nun Mitglieder und Gäste alles über unseren Verein erfahren. Den Rückweg von der Dorfmeisterschaft in Senden beendeten die Bösenseller mit einem Arm voller Schleifen, wie die Zeitung schrieb.

Reichlich zu tun und viel Zulauf gab's auch beim Turnier im Juni. Für alle Freunde und Helfer gab's Ende August volle Teller und Gläser zum Dank. Die Pferde und Ponys hatten im September ein freies Wochenende. Reiter und Familienmitglieder machten bei tollem Wetter einen Radausflug zur Reitanlage Niehoff mit zünftigem Grillen und Übernachtung.

Im Oktober begann wieder die Jagdzeit: die Fuchsjagd mit Ausritt, Satteltrunk, deftigem Mittagessen und anschließendem Fuchsschwanzgreifen.

Als Saisonabschluss konnten noch 25 junge Nachwuchsreiter ihre bestandene Reitabzeichen-Prüfung feiern.

Hochs und Tiefs

Das zeichneten das Jahr 2006 aus. Der Start in die Saison verlief erfreulich. Auf den Turnieren im Umland stellten sich die Bösenseller Reiter gekonnt vor. Bei tollem Wetter war das große Reit- und Springturnier im Juni ein voller Erfolg.

Kurz nach dem Turnier wurde die Reithalle leider vorübergehend gesperrt. Nach vorsorglicher Untersuchung wurde eine statische Nachrüstung gefordert. Der Eishallen-Einsturz in Bad Reichenhall ließ grüßen. Das zog sich leider über etliche Wochen hin, in denen die Reithalle nicht genutzt werden durfte. Das konnte die Reiter aber nicht von ihren schönen Sport abhalten.

Im August hatten die jungen Reiter viel Spaß bei einen Ausflug in einen Freizeitpark. Im September folgte ein gelungener Radausflug des Vereins zum Coesfelder Berg zu den Familien Born und Gerhard. Nach einer vereinsinternen Meisterschaft Anfang Oktober mit einer wieder voll funktionstüchtigen Reithalle folgte bei immer besser werdendem Wetter die Fuchsjagd.

Das die jungen Reiter auch noch mehr drauf haben, zeigten sie beim vorweihnachtlichen Plätzchenbacken im Dezember.

Lecker - Lecker !!!

Das Jahr 2007 startete wie üblich mit dem Neujahrsspringen. Auf der Dorfmeisterschaft sowie auf den Turnieren in der Umgegend konnten sich die Bösenseller wieder gekonnt in Szene setzen. Bei bestem Wetter fand das Große Bösenseller Turnier auf dem gewohnt guten Niveau statt. Bestes Wetter und beste Laune auch bei der diesjährigen Fuchsjagd.

 

"Wir wollten einfach einmal Danke sagen", so der Bösenseller Männergesangverein Cäcilia. Und überreichte einen Scheck zum Dank für die Unterstützung beim Maifest. Auch wir sagen "Danke"!

Das Jahr 2008 stellte neue Weichen. Nach dem Neujahrsspringen ging auf der Generalversammlung ein Stück Geschichte des Vereins zu Ende. Adolf Schulze Pröbsting, Vorsitzender, und Uschi Berghoff, Geschäftsfüh-rerin, seit 1993 im Amt, fanden ihre Nachfolger.

Nach der Saisoneröffnung fand bei strahlendem Wetter im Mai ein Frühlingsfest statt. Hier wurden hungrige Mäuler vom neuen Vorsitzenden Werner Bußmann hervorragend bedient. Das Turnier nahm im Juli den gewohnt hochwertigen Verlauf. In Halle, Springplatz, Kuchenzelt, Grill und Bierwagen kamen die Besucher auf ihre Kosten.

Nach der Reithalle kam nun auch der alte Aufenthaltsraum in die Tage. Mit viel Einsatz wurde hier mit Blick auf das große Ereignis 2009 Neues geschaffen.

Im Herbst ging die Vereinsmeisterschaft bei herrlichem Wetter über die Bühne. Die gleiche Wetterlage begleitete auch die Reiter und Mitreisende auf der Fuchsjagd.

Den Jahresabschluss bildete dann die große Nikolausfeier mit hervorragender Einstimmung auf die nahe Weihnachtszeit.

Die ersten 50 Jahre neigen sich dem Ende entgegen...

Nun haben wir das Jahr 2009. Das Jahr unseres Jubiläums. 50 Jahre Vereinsgeschichte. 50 Jahre Geschichte in Bösensell.

Aber wenn man als Mitstreiter und Mitaufbauer auf den Turnieren auf unserer Reitanlage unterwegs ist, geht's runter wie Honig.

Also, kräftig in die Hände gespuckt und feste gefeiert. 50 Jahre sind ein guter Grund!

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